Affengaffen in Ao Nang

Nach der kräftezehrenden Anreise nach Ao Nang brauchten wir eigentlich nicht nur eines ganz dringend, sondern gleich drei Dinge: Sonne, Strand und mehr Meer!
In unser Hostel, das K-Bunk – sehr nett gestaltet mit kleiner Chill-out Terrasse, Graffitis mit klassischen Banksy-Motiven an den Wänden und ansprechenden Dormitory Rooms (also Schlafräumen mit je 6 Doppelstockbetten), konnten wir am Sonntag, 05.02.17 erst um 14:00 Uhr einchecken. Da wir gegen 11:00 Uhr dort ankamen, waren unsere Betten noch nicht verfügbar, unser desolater Zustand sorgte aber zumindest dafür, dass man uns eine Pre-Check-in Dusche zugestand. Wir klebten förmlich wie angeschleckte Stundenlutscher, also genossen wir die Dusche unheimlich und fühlten uns danach sprichwörtlich wie neu geboren. Und auf wundersame Weise auch fit genug, sofort die Umgebung zu erkunden.

Die Landschaft in Krabi ist atemberaubend. Steil aufragende, bizarre und wild bewachsene Felsformationen, ein dichtes Dschungel-Gewirr aus Palmen und Kautschuk-Bäumen und allerhand fleischig-blättrigen Pflanzen. Schon während der Taxifahrt stand mir der Mund bei diesem herrlichen Anblick offen. Über Krabis Strände hatten wir ebenfalls nur Gutes gehört.

Unser Hostel lag am oberen Ende der Hauptstraße und der Weg zum Strand war mit etwa 15 Minuten Fußweg veranschlagt. Die Hauptstraße ist rechts und links gesäumt mit Marktständen, Garküchen, Bars, den unvermeidlichen (und unentbehrlichen) 7eleven und sogar einem Feinkost Supermarkt (eindeutiger Hinweis auf die mittlerweile seeehr (pauschal)touristisch ausgerichteten Urlauber-Bedürfnisse) mit internationalen Produkten sowie einer Wein- und Champagner-Abteilung. Auch eine große Moschee mit sehr schönen goldenen Minaretten fand sich auf unserem Weg. In dieser Region scheint es sehr viele Muslime zu geben, da uns ein großes Werbeschild auf der „Muslim Street“ begrüßte und die Frauen zu großen Teilen mit Kopftuch und langen, bunten Gewändern gekleidet sind. Später erschallten auch die Rufe des Muezzin, was ich zu Beginn als etwas irreal empfand, da ich Thailand eher mit Buddhismus in Verbindung bringe. Mir war klar, dass es auch Muslime dort gibt, jedoch nicht, dass sie besonders in den südlich gelegenen Provinzen so zahlreich angesiedelt sind.

Schließlich kamen wir am Strand an und tapsten sofort über den in der aufsteigenden Mittagshitze bereits glühend heißen Sandstrand. Basti und ich haben irgendwie ein besonderes Talent, uns immer dann irgendwohin bewegen zu wollen, wenn die Sonne gerade ihren Zenit erreicht hat. In Tel Aviv endete dies bereits letztes Jahr fast in einem kollektiven Kollaps ;o)

Das Wasser war herrlich, aber für eine statthafte Abkühlung eigentlich fast zu warm. Egal – Klamotten runter und rein in die Fluten. Irgendwie musste ich am meine Badewanne denken. Nach ausgedehnter Plantscherei fläzten wir uns in den Schatten eines Baumes – umringt von weiteren Entspannungs-Jägern. Der Strandbereich, der am oberen Rand von Bäumen beschattet wurde, war knallvoll. Doch auch die Anzahl derer, die sich – krebsroten Gesichter, Bäuchen und Beinen zum Trotz, in der vollen Sonne hin drapierten, war bemerkenswert. Aber wir waren zu müde, um uns darüber aufzuregen, dass wir hier wohl nicht unser einsames Paradies finden würden. Stattdessen beobachteten wir fasziniert, wie sich einige Urlauber vor uns in der Sonnenglut ihren persönlichen Garpunkten näherten.
Das weckte gleichzeitig Hungergefühle und wir suchten uns ein nettes Plätzchen unter den riesigen Bäumen oberhalb des Strandes.

Wie üblich entschieden wir uns für einen Fruchtshake und Thaifood. Danach folgt ein kurzer Spaziergang bis zum Ende des Strandes, wo wir eine Gruppe von Touristen entdeckten, die einen Pfad hinauf stiegen, der in den Felsen zu verschwinden schien. Zwischen den Touristen sprangen auch kleine (Rhesus?)Äffchen hin und her – meine ersten Affen in freier Wildbahn (abgesehen von denen – Achtung, Ironie – die wir vorher bereits am Strand begutachtet hatten). Da wir aber noch zu kaputt für einen Trek auf dem steilen Pfad waren, entschieden wir, uns die Erklimmung dessen für den nächsten Tag aufzusparen und schlappten zurück ins Hostel.

Check in, Zimmerbezug, Entpacken unserer Rucksäcke, ausgedehnter Mittagsschlaf, Abendessen in einer Garküche, Bierchen auf der Terrasse – und der Tag war für uns gelaufen. Da das K-Bunk Hostel ausdrücklich damit wirbt KEIN Partyhostel zu sein, hatten wir eine herrlich ruhige Nacht und mit den umlaufenden Vorhängen um die Etagenbetten ist Privatsphäre durchaus gegeben. Mir gefiel es dort wirklich sehr gut – vor allem nach der vielschichtigen Geräuschkulisse in unser Unterkunft in Bangkok.

Den nächsten Tag wollten wir wieder am Strand verbringen, auch wenn uns eigentlich nicht wirklich nach Touri-Getümmel zu Mute war. Ließ sich hier nicht vielleicht doch ein ruhiges, entspanntes Stück Beach finden? Nach einiger Zeit am Strand – den wir auf Grund eines gewissen Learnings erst nach Rückgang der stechendsten Mittagssonne aufgesucht hatten – erinnerten wir uns an den Bergpfad und machten uns auf den Weg dorthin.

Am Fuße des Berges angekommen, war von Affen und Menschen nichts zu sehen. Wir begannen den Aufstieg auf dem – ein entsprechendes Schild gab uns darüber Auskunft – „Monkey Trail“, über eine wackelige Bretterkonstruktion mit einem ebenso fadenscheinigen Geländer, was abwechselnd aus knorrigen Ästen und labberig herabhängenden Bastseilen zusammengeschustert war. Nur wenige Stufen auf dem steil ansteigenden Pfad genügten, um uns den Schweiß mit Hochdruck aus jeder Pore zu treiben. Schnaufend und prustend erklommen wir Stufe um Stufe des sich den Berg hinaufwindenden Weges. Zu unserer Linken ging es aufrecht hinauf, zu unserer Rechten ebenso rapide hinab. Alles, was uns vor einem versehentlichen Absturz bewahrte, war das klapprige Geländer. Im dichten Gebüsch raschelte und zirpte es unentwegt und plötzlich saß er einfach da: ein kleiner Affe. Entspannt baumelte sein Beinchen über das Geländer, auf dem er hockte, und er betrachtete mich eher gelangweilt als neugierig. Im Gegensatz zu mir, die ich – wie erwähnt – tags zuvor meinen ersten Affen in freier Wildbahn erblickt hatte, sah er täglich sicher mehrmals entfernte Verwandte in menschlicher Gestalt sein Habitat durchqueren.

Basti hatte den kleinen, haarigen Gesellen im vorbeigehen gar nicht bemerkt, derweil ich hektisch nach meiner Kamera kramte. In diversen Tierdokumentationen hatte ich bereits gesehen, dass Affen über ungeheuer viel Kraft, Schnelligkeit, immenses Geschick und eine gute Portion Frechheit verfügen, also schob ich mir vorsichtshalber die Schlaufe meiner Kompaktkamera über die Hand und zurrte sie an meinem Handgelenk fest. Der Affe kratzte sich den Bauch und schaute schläfrig drein – mir schlug das Herz bis zum Hals. Ich drückte den Auslöser und mich gleichzeitig an ihm vorbei. Jetzt nur keine hektischen Bewegungen… Dem Affen war meine entzückte Aufgeregtheit vollkommen egal. Er hockte einfach weiter auf dem Geländer und drehte sich natürlich nicht noch einmal um, als ich im Abstand von wenigen Zentimetern an ihm vorüber schlich. Ganz im Gegensatz zu mir. Ich schaute noch mindestens viermal zurück, um mich zu vergewissern, dass ich das tatsächlich gerade erlebt hatte. Das Grinsen, was sich auf meinem Gesicht breit machte, kann man wohl am besten mit „grenzdebil“ beschreiben.

Den Peak des Monkey-Trail hatte ich inzwischen auch erreicht und eierte den schmalen, holprigen Pfad nun schwitzend, wie in einer 90 Grad Sauna, hinab. Unten angekommen wussten wir sofort, dass sich die etwa 20 minütige Plackerei – nicht nur alleine wegen des affigen Erlebnisses – gelohnt hatte. Vor uns breitete sich ein etwa 600 Meter langer und von Bäumen und Palmen gesäumter Strand aus. Trotz des sich linker Hand auftürmenden 5 Sterne Ressorts war der Beach fast menschenleer. Die Touristen lungerten zu größten Teilen am Pool herum und hatten offenbar keine Lust auf sandige Füße und Hintern. Gut für uns. Wir fanden ein schönes Plätzchen unter einem Baum mit dichtem, schattenspendenden Blattwerk und warfen uns in den Sand.

Am Touri-Strand war vorher keine Ruhe zu finden, da unablässig Longtail Boote in unmittelbarer Strandnähe herumknatterten – hier war alles (fast) ruhig. Fast nur deshalb, da zu Beginn des Strandes ein monströser Dieselgenerator die Idylle störte. Also auch hier keine 100 Prozent paradiesischer Stille, aber wir lagen weit genug von der rumpelnden Maschine, die offenbar das Hotel mit Strom versorgte, entfernt, um uns ausgiebig entspannen zu können. Wir bleiben eine ganze Weile und traten vor Einbruch der Dunkelheit den Rückweg an. Die Affen ließen sich nicht mehr blicken, tobten aber quiekend im Dickicht der Bäume über unseren Köpfen herum. Vermutlich machten sie sich über unsere schweißüberströmten, hochroten Gesichter lustig.

Auf dem Rückweg in´s Hostel kehrte das „grenzdebile“ Grinsen auf mein Gesicht zurück. Sicherlich würde dies nicht die letzte Begegnung mit Affen oder sonstigem Getier während unserer Reise bleiben. Und damit sollte ich Recht behalten…

Mit dem Love-Bus nach Krabi

Nach den ersten ereignisreichen Tagen in Bangkok machten wir uns am Samstag, 04. Februar 2017 auf den Weg in südlichere Gefilde Thailands. Genauer gesagt nach Krabi – einer an der Andamanensee gelegenen Provinz, etwa 800 km von Bangkok entfernt. Krabi Town ist die Hauptstadt dieser Region, doch das eigentliche Ziel hieß für uns Ao Nang – wiederum 20 km westlich von Krabi Town gelegen. Das ehemalige Fischerdorf entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem touristischen Zentrum für Familien und Pauschalurlauber. Backpacker gibt es aber durchaus ebenfalls noch einige und für unsere geplante Weiterreise nach Koh Lanta bildete Ao Nang einen recht guten Ausgangspunkt.

Aber bevor wir eine Gedanken an den nächsten Teil unserer Reise verschwenden konnten, mussten wir erst einmal von Bangkok nach Krabi gelangen. Wie bereits erwähnt, hatten wir uns für die Anreise per Nacht-Bus entschieden. Ich war eigentlich nie ein großer Fan von Busfahrten, aber da sich auch in Deutschland das Netz aus Fernbusanbietern durch Wegfallen des Bahnmonopols als günstige Reise-Alternative etabliert hat, war meine Abscheu gegen dieses Fortbewegungsmittel deutlich gemildert.

Basti – mein Reisen erprobter Begleiter – wurde allerdings nicht müde mir von diversen Negativerfahrungen auf Bustouren seinerseits, aus Indien und Asien, zu berichten. Eigentlich malte er die bevorstehende Busfahrt in den schwärzesten Farben und so stellte ich mich mental schon einmal auf eine ganz prächtige Tortur ein. Wir rechneten damit, dass der Bus gegen 19:00 Uhr am Bangkok Busterminal abfahren würde. Um diese Zeit traf das Taxi, was uns vom Reisebüro auf der Rambutri Road abgeholt hatte, auch dort ein. Unser Fahrer besorgte nach Ankunft die eigentlichen Busfahrkarten, übergab sie uns und ließ uns wissen, dass wir nicht vor 20:40 Uhr abfahren würden. Das verlängerte unsere Gesichter direkt schon einmal um einige Zentimeter. Wir schlichen auf dem Busterminal herum und versuchten, ein „Wegbier“ für die Fahrt aufzutreiben. Keine Chance – auf dem ganzen Gelände, inkl. angrenzendem 7eleven, wurde kein Alkohol verkauft. Sicherlich gibt es dafür gute Gründe, also war dies nicht weiter tragisch. Essens-technisch konnte man sich vor Ort mit allem nötigen Bestens versorgen. Garküchen ohne Ende, Pancake-Stände, Esskastanien, Softdrinks… alles da, was das Herz des Busreisenden begehrt.

Wir entdeckten dann noch ein riesiges Einkaufszentrum im zweiten Stocke des Hauptgebäudes und ließen uns dort – bei besten „vollklimatisierten“ Bedingungen – nieder und warteten, bis unser Bus-Stündchen geschlagen hatte. Schließlich war die Zeit reif und wir trotteten zu unserem Terminal, was wir auf Grund der riesigen Nummern an den Abfahrtsstationen auf problemlos fanden.

Ersten Anlass zur Sorge bereitete mir persönlich ein thailändischer Mitarbeiter der Transfergesellschaft, der unsere Bustickets kontrollierte und diese offensichtlich nicht oder nur schwierig erkennen konnte. Er kniff die Augen zusammen, legte seine Stirn in beeindruckende Falten und bewegte die Tickets vor seinen Augen in unterschiedlichen Abständen vor und zurück und murmelte dabei Unverständliches. Irgendwann gab er sie uns grinsend zurück und meinte nur „Ok, Ok, Ok…“. Ob er auf den Tickets tatsächlich etwas erkannte, bleibt spekulative Vermutung. Ich schaute zu Basti und sagte: „Ich hoffe bloß, dass das nicht unser Busfahrer ist!“. Weitere 15 Minuten später wussten wir: Das war unser Busfahrer! Aber da er in seiner Fahrerkabine nach seiner Brille angelte, die er zuvor – eventuell aus Gründen der Eitelkeit – nicht getragen hatte, entschloss ich mich, gelassen zu bleiben und in den Doppeldecker-Bus zu klettern.

Dieser war überraschend gut und recht komfortabel ausgestattet. In Punkto Beinfreiheit war das Ganze zwar etwas knapp bemessen, jedoch bei weitem nicht so minimal, wie wir es befürchtet hatten. Unsere Plätze fanden sich im oberen Bereich, relativ weit vorne – was bei solchen Reisen durchaus gut ist, denn je weiter hinten man Platz nimmt, desto näher rückt man der Hinterachse und auf der kann es ungemütlich werden. Es sei denn, man mag es, wie auf einem Trampolin durch die Lande zu hopsen. So weit also alles gut.

Der Bus – den ich prompt „Love-Bus“ taufte, da er über ein herzförmiges Fenster in der Seitentür verfügte, setzte sich in Bewegung und unsere Fahrt startete. Und mit ihm startete eine schlaflose Nacht. Eigentlich rühmte ich mich stets, in jeglichen, widrigen Situationen Schlaf zu finden, aber irgendwie schienen diese Tage bereits seit dem Flug nach Bangkok (Flugzeit Thai Airways: 10,5 Stunden – Schlafzeit Peggi: 55 Minuten) gezählt. Trotz bereit liegender, gemütlicher Decken, kuschliger Fleece-Jacke (Wichtige, denn es wurde während er Fahrt richtig kalt), einem multifunktionalen Tuch-Sarong-Turban-Schal (einem Mitbringsel aus Moldawien), meinem bewährten, aufblasbaren Cocoon-Nackenhörnchen und einer überaus eleganten (not ;o) Lufthansa-Schlafbrille inkl. Ohrstöpsel gelang es mir nicht, in Morpheus Arme zu finden.

Welche Position auch immer ich einzunehmen versuchte, entpuppte sich mindestens als falsch, unbequem, blutzufuhr-behindernd oder schmerzhaft. Das eingeschmuggelte Notfallbier (das hatte ich mir noch auf der Rambutri Road besorgt hatte) traute ich mich nicht zu trinken, da Alkoholkonsum im Bus erstens untersagt war und Bier zweitens bekanntlich harntreibende Eigenschaften besitzt und ich wollte alles, nur nicht die Toilette im Bus benutzen. Ich bin diesbezüglich nicht empfindlich, aber der Geruch, der im unteren Bereich des Busses im Vorbeigehen an der Klo-Kabine aus selbiger drang, überspannte mein Erträglichkeits-Level von vorneherein.

Basti erging es während meiner erfolglosen Schlafversuche nicht anders, als mir selbst. Der Ansatz, uns gegenseitig müde zu quasseln blieben ein weiteres erfolgs-negatives Unterfangen. Wir sehnten also den ersten Stopp herbei und nach drei Stunden Fahrt durften wir unser Love-Bus-Gefängnis auch erstmals verlassen. Was Anblick der riesigen, überdachten Halle überraschte uns. Alles war blitzsauber, gekachelt, hell und freundlich und vollgestopft mit Tischen voller verrückter Snacks, Süßigkeiten, Getränke und sonstigem Krimskrams. Wir blieben etwa 20 Minuten – genug Zeit also für entspannte Nutzung der ebenfalls sehr sauberen sanitären Anlagen – diesmal mit dem lang ersehnten Adventure-Klo (ich sage nur: hocken statt hängen ;o) und Ausbalancierung unseres Nikotinhaushaltes. Basti besorgte sich noch einen Beauti Drink in ansprechendem Pink (vermutlich für grenzenlose Schönheit von innen und außen) und weiter ging die nächtliche Fahrt.

Wieder zurück auf unseren Plätzen ging das Schlaflos-Spiel in eine erneute Runde. Nach einigen weiteren Stunden hingen uns die Lippen in Fetzen vom Dauergequatsche. Der Rest des lustigen Busladung schnorchelte friedlich vor sich hin, nur uns wollte ein sanfter Schlummer nicht gelingen.

Wie heißt es doch so schön: „Nach müde kommt blöd“ – Wahnsinn war für uns mittlerweile eine greifbare Option. Draußen zog die nächtliche Landschaft vorbei… Dschungel wechselte sich ab mit dem Schein von Laternen von Straßenhändlern und Wohnhäusern. Interessant war hierbei, dass es selten Landstriche ohne Anzeichen menschlichen Lebens gab. Irgendwo flackerte fast immer ein Licht. In unseren müden Augen flackerte der Irrsinn. Nach endlos scheinenden Stunden fiel ich dann doch – wie Basti auch – in einen kurzen Schlaf. Die Fahrt über eine sprungschanzen-ähnliche Erhebung auf der Straße, während der ich fast aus dem Sitz fiel, machte das Vergnügen aber bald wieder zunichte. Ich beschloss darauf hin, einfach wach zu bleiben. Da muss ich dann richtig tief eingeschlafen sein ;o)

Nach etwa 10 Stunden erreichten wir Suratani – wo sich uns ein unwirkliches, nebelverhangenes und unglaublich tristes Szenario bot. Der Bus hielt kurz an und wir wollten schnell ein Zigarettenpäuschen einlegen, als er sich auch schon wieder in Bewegung setzte. Unser hilfloses Gekrächze und die korrespondierenden schlagmangel-entstellten Gesichter veranlasste einige Mitreisende dazu, uns mitleidig zu informieren, dass wir auch beim Fahrer rauchen könnten. Daraufhin kletterten wir in die Fahrerkabine und klemmten uns links neben dem Wagenlenker direkt hinter die Winschutzscheibe. Leider hatte ich mein Handy auf unserem Platz vergessen, daher gibt es von diesem Highlight leider kein Bildmaterial. Das Erlebnis steigerte unsere Laune allerdings immens und so blickten wir den letzten 4 Stunden unserer Bustour relativ gelassen entgegen.

Wie üblich (insert Side eye here) vielen wir kurz vor Ankunft in Krabi noch einmal in einen so tiefen Schlaf, dass der Ausstieg chaotisch, hektisch und paralysiert ausfiel. Ich konnte eigentlich nur noch hysterisch kichern und brauchte die nächsten 15 Minuten, um mir im Klaren darüber zu werden, wo wir waren und warum! Aus dem Schlaf gerissen zu werden gehörte noch nie zu meinen favorisieren Erlebnissen… Basti war bereits wieder ganz geschäftig dabei, sich um unseren Transfer zum Hostel in Ao Nang zu kümmern. Im Bus hatten wir eine Backpackerin aus Italien kennengelernt, mit der wir uns ein Taxi teilten. Wir hätten auch die Möglichkeit gehabt, statt 500 Baht (geteilt durch 3) für das Taxi zu investieren, nur 80 Baht pro Person für eine weitere Busfahrt aufzuwenden. Jedoch wollten wir nicht noch einen Stunde mit dem Warten auf den lokalen Bus vergeuden, geschweige denn für die nächste Zeit einen von innen sehen. Weiterhin hätte dies bedeutet, dass wir noch einmal ca. anderthalb Stunden in dem Gefährt hätten zubringen müssen. Danke, aber nein Danke!

Nach kaum 20 Minuten Fahrzeit, während der wir einen ersten, phantastischen Vorgeschmack auf die wunderschöne Landschaft Krabis bekamen, standen wir an der Rezeption des K-Bunk Hostel. Die Jungs an der Rezeption waren unglaublich nett und empfingen uns – trümmerhaften Zustands ungeachtet – extrem freundlich. Und somit beginnt das nächste Kapitel unserer Reise.

Aber dazu an anderer Stelle mehr ;o)

 

Königliches Kulturprogramm

Bevor es den versprochenen Bericht zu unsere spektakulären (hüstel) 14 stündigen Bustour durch das nächtliche Thailand gibt, möchte ich Euch noch über unser kulturelles Programm in Bangkok erzählen.

Von den über 300 Tempelanlagen, die es in der Stadt der Engel gibt, haben wir uns – nach Meinung vieler Reisender – für einen der schönsten Tempel, den Wat Phra Kaeo, entschieden. Eingebettet in den ehemaligen Königssitz Grand Palace, einem sich auf 200.000 Quadratmetern ausbreitenden Gebäudekomplex, ist der Tempel des Smaragd-Buddha ein besonderes Kleinod. Wobei der Name „Smaragd-Buddha etwa irreführend ist, denn tatsächlich ist die Buddha Statue aus Jade gefertigt. Leider durften wir im Inneren des Tempels keine Fotos machen, doch wer sich die Mühe machen möchte, findet online natürlich entsprechende Bilder.

Die Pracht des Tempels und sowie der umgebenden Gebäude ist unbeschreiblich. Blattgold, Spiegelplättchen, bemalte Kacheln, Intarsien, kunstvolle Pflanzenarrangements… das Auge kann sich an jeder Ecke an unfassbarer Handwerkskunst und Detailverliebtheit weiden. Einige der Gebäude darf man nur barfuß betreten, was uns teilweise dazu veranlasste, auf den sonnenbeschienen Flächen des Marmorbodens wie hysterische Äffchen von einem Fuß auf den anderen zu hüpfen.

Obwohl wir an einem Samstag dort waren und die Besucherströme endlos erschienen, waren die Wartezeiten an den verschiedenen Kontroll- und Passagestationen nie wirklich lang. Mit 500 Baht pro Person ist der Besuch zwar nicht günstig, aber trotzdem absolut lohnenswert. Als kleiner Tipp noch die Info, dass wir bei Zutritt auf das Gelände des Grand Palace unsere Pässe vorzeigen mussten und per Webcam „geknipst“ wurden. All zu freizügig sollte man auch nicht vorbei schauen. T-Shirt und lange Hosen (oder Röcke) sind für den Einlass Pflicht.

Viel Spaß mit den nachfolgenden Impressionen ;o)

 

Blümchen, Buckets und Beton…

 

Mein erster Trip nach Bangkok liegt etwa 7 Jahre zurück. Damals nahm ich als Hosted Buyer – also eingeladener Gast – in meiner damaligen Funktion als Projektmanager für eine Kölner Eventagentur  an einer der größten Branchenmessen im asiatischen Raum teil. Der Unterschied zwischen dieser Reise und meinem aktuellen, kleinen Travel-Abenteuer könnte nicht größer ausfallen. Damals durfte ich in einem überaus luxuriösen 5 Sterne Hotel, dem Banyan Tree, in einer Suite mit Blick über Bangkok nächtigen und Drinks in der 230 Meter hoch gelegenen Vertigo Bar schlürfen.

Weit weniger spektakulär, aber nicht minder charmant, fiel meine erste Anlaufstation nach Ankunft am Flughafen aus. Mit dem Mini-Van, gebucht am Airport und eine günstige Alternative zu Taxen, ging die Fahrt in Richtung Khao San Road. Der mörderische Verkehr sowie die Temperaturen waren mir bereits vertraut, also freute ich mich sehr über die Klimanalage im Van, die bei gefühlten -5 Grad ein wenig Heimatgefühle aufkommen ließen. Ich bitte zu bedenken, dass ich quasi aus dem Schneegestöber des winterlichen Ergebirges kommend, direkt in einer tropische Klimazone gelandet war. Mein (noch nicht vorhandener) Teint und die einsetzende Schnappatmung bei Verlassen des Flughafengebäudes erinnerten mich nochmals konsequent daran.

Wer in Bangkok Station macht, der darf sich vor dem Anblick von Beton nicht fürchten. Die Stadt scheint vielfach nur aus diesem Baustoff zu bestehen. Doch biegt man irgendwo um die Ecke, dann findet man auch ganz überraschend einen mit Blumen geschmückten Schrein oder einen hübsch und üppig bepflanzten kleine Park – diese Gegensätze machen die Stadt für mich unheimlich anziehend. Vielleicht hatten wir uns deshalb ja für ein Hostel mit dem vielversprechenden Namen „Green House“ ausgesucht. Die ca. 45 Minuten dauernde Fahrt ab Flughafen Suvarnabhumi brachte uns zur Rambutri Road. Unser Plan bei Vorab-Buchung des Hostels über „Hostelworld“ in Deutschland war es, so nah wie möglich an der berühmt, berüchtigten Khao San Road Station zu machen – jedoch mit so viel Abstand, dass wir unseren „Schönheitsschlaf“ für die nächsten 3 Nächte nicht komplett auf’s Spiel setzten. Dieser Plan wäre sogar hervorragend aufgegangen, wenn uns die angrenzende Live-Music-Kneipe nicht einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Eigentlich erinnerte der Gesang mehr an ein Kreischen, denn an… nun ja… Gesang. Aber das Hostel machte trotzdem einen guten und sauberen Eindruck und zum Preis von etwas weniger als 9 Euro pro Person und Nacht im Doppelzimmer kann man nur auf sehr hohem Niveau jammern. Außerdem waren die Pancakes, die ich mir am nächsten Morgen im hauseigenen Restaurant gönnte einfach göttlich und der Service ausnehmend freundlich und flott.

Schon bei meiner ersten Reise nach Bangkok kannte ich keine große Scheu, was den Verzehr exotischer Speisen von nicht minder exotisch (nach europäischem Geschmack wohl eher fragwürdig) anmutenden Garküchen und Straßenhändlern anbelangte. Also erkundeten Basti und ich nach einem kurzen Fresh up im Hostel die Umbebung und machten uns auf Nahrungssuche. Die erste Wahl fiel für Basti auf eine Mango mit Chilli – wobei er die Chilliflocken äußerst großzügig dosierte und mit meiner Wassermelone in mundgerechten Stücken ordentlich ablöschen musste. Der Geschmack war jeweils absolut phantastisch und nicht zu vergleichen mit den Früchten, wie man sie aus heimischen Supermärkten kennt. Unser Dinner nahmen wir auf an der Straße auf wackeligen Plastikhockern ein. Ich entschied mich für – surprise surprise – Reis. Flankiert von zwei Beilagen in Form von Pak Choi mit Tofu und einem semi-scharfen Hähnchencurry. Beides unheimlich lecker und mit 45 Baht (umgerechnet etwas mehr als ein Euro) unheimlich günstig. Dazu gab es noch ein kühles Chang Bier und für mich war der Gipfel der Glückseeligkeit erreicht. Nach dem Essen waren wir vom Tag geschafft und kehrten ins Hostel zurück, verpfropften unsere Ohren mit Ohrstöpseln gingen schlafen.

Der Plan für den nächsten Tag sah Organisation unserer Weiterreise gen Süden vor. Das W-Lan im Hostel war jedoch maximal für eine mittelprächtige Whats App Kommunikation ausgelegt, also zogen wir los, um uns SIM Karten mit entsprechendem Datenguthaben zu besorgen. Eigentlich stäubte ich mich zu Beginn ein wenig dagegen, denn die Versuchung, doch etwas öfter online zu gehen, als man vielleicht möchte, ist doch recht groß. Wenn man aber für das Öffnen einer Website gefühlte 3,6 Stunden benötigt, dann ist das Nervenkostüm doch schneller löchrig, als einem lieb sein kann. Außerdem sind die Telefoneinheiten extrem günstig und so kann man doch mal in einer Unterkunft anrufen, ohne sein Reisebudget zu sprengen. In Bangkok findet man an nahezu jeder Ecke eine Seven Eleven, wo entsprechende SIM-Karten angeboten werden. Und man findet in jedem Fall auch einen Verkäufer, der die Aktivierung und Freischaltung in Windeseile übernimmt. Ich bin gespannt, wie lange das Datenvolumen in Höhe von 1 GB ausreichen wird.

Tag 2 in Bangkok stand ganz im Zeichen einer ausgedehnten Erkundungstour unseres Viertels – inkl. plattgelaufener Füße und der Verkostung diverser lokaler Biersorten. Bisher schmeckt mir persönlich Chang Bier am besten, wobei auch gegen LEO oder Singha Bier geschmacklich rein gar nichts einzuwenden ist. Am Abend macht wir uns nach China Town auf – stilecht im Tuk Tuk natürlich. Der Fahrer verstand sein Handwerk bestens und wir mussten zu keiner Zeit befürchten, aus dem Gefährt geschleudert zu werden. In Hong Kong hatte ich dahingehend bereits einmal eine etwas grenzwertige Erfahrung gemacht.

Das Essen in der Garküche am Straßenrand war wieder phantastisch und das lebendige Gewusel der winzigen Seitengassen war eine echtes Erlebnis, auch wenn mich die überall angebotenen Haifischflossen – zumeist in getrockneter Form – doch etwas erschaudern ließen. Aber wie heißt es so schön: Andere Länder, andere Sitten.

Zu Tag 3 kann ich leider nicht erwähnenswertes berichten, dann dieser Tag stand ganz im Zeichen eines ausgewachsenen Hangover, da wir uns am Vorabend auf der Khao San Road mit dem Konsum von Thai-Rum mit Red Bull aus kleinen pinken Eimerchen – sogenannten Buckets – (Ich hätte im Leben nicht für möglich gehalten, dass ich mal aus einem Eimer trinken würde… ich lasse es in Zukunft auch auf jeden Fall bleiben) verspekuliert hatten. Ein Kater ist an sich schon keine feine Sache, bei 33 Grad wird er zu einer Herausforderung besonderer Natur. Ab sofort heißte es für uns: Mehr Wasser, weniger Alkohol. Das schont die Reisekasse und unser Köpfe auch ;o)

Zumindest waren wir gestern noch in der Lage unsere Weiterreise zu organisieren. Dies taten wir, indem wir in eines der zahlreichen Reisebüros stolperten; welche alle möglichen Touren und Transfers für Reisende und speziell Backpacker anbieten; und uns mit dröhnenden Köpfen nach den Möglichkeiten erkundigten. Flug war von vorneherein mit ca. 60 Euro nicht zwingend eine Option und nachdem der Nachtzug bereits ausgebucht war, entschieden wir uns für den Bus. Es lohnt sich, Preise zu vergleichen oder ganz auf die Unterstützung eines Reisebüros zu verzichten und direkt am Bahnhof oder Busterminal zu buchen, da man hier doch einen Menge Geld sparen kann. Unser eingeschränkte Handlungsfähigkeit ließ jedoch keinen nennenswerten Spielraum zu und so zahlen wir pro Person 950 Baht – definitiv kein Schnäppchen. Dementsprechend sitzen wir jetzt (Ortszeit: 22:03 Uhr) in einem Doppelstock-Bus mit Ziel: Krabi. Dort werden wir mindesten die nächsten drei Tage verbringen – insofern die Busfahrt von 15 Stunden irgendwann einmal ein Ende hat. Was sind wir froh, das unsere Liegesitze funktionieren. Die Panik ist bereits kurz in Bastis Augen aufgeflackert, nachdem er hektisch am falschen Griff gezogen hat und sich seine Lehne nicht bewegen wollte. Es sind ja doch wirklich immer die kleine Dinge des Lebens, die einen seeehr glücklich machen können ;o)

  

Wer hat wohl den „Größten“…?!

Die letzten Wochen und Tage waren hektisch, anstrengend und gefüllt mit der Überwindung organisatorischer Hürden. Um so mehr kann ich die abfallende Anspannung genießen, da sie endlich aufgeregter Vorfreude weicht. Mittlerweile habe ich es zum Flughafen Frankfurt geschafft. Ganz selbstverständlich ist das auch nicht, da die Anreise durch starken Schneefall und eisglatte Straßen im Ergebirge fast zum Verpassen der Regionalbahn ab Chemnitz nach Leipzig geführt hätte. Ich bin scheinbar noch im „Großstadtmodus“ und hatte die winterlichen Unwägbarkeiten schlichtweg unterschätzt. Aber ich habe den Zug erwischt – mit einem geradezu luxuriös anmutenden Zeitpuffer von ganzen zwei Minuten. Heureka ;o)

Und endlich kann das Müllersche Travel-Team ein Revival feiern – standesgemäß bei einem Auftakt-Gin Tonic am Flughafen.

Ich bin sehr froh, Basti als erfahrenen Weltreisenden bei diesem Abenteuer an meiner Seite zu haben. Allerdings frage ich mich, warum ich als Frau mit einem verhältnismäßig kleinen Rucksack antrete und der Herr so ein 75 Liter Monster mit sich herumschleppt. Er wird länger unterwegs sein als ich, aber das kann eigentlich nicht der Grund für so einen Größenunterschied sein, zumal er die Klimazonen planungsgemäß nicht wechseln wird. Bin sehr gespannt, was er da so interessantes herauszaubern wird. Da lohnt sich bestimmt auch mal ein entsprechender „Vergleichs-Artikel“ an dieser Stelle.

Nur noch … Stunden! Ich kann es kaum noch erwarten endlich abzuheben…

Den nächsten Bericht gibt`s aus Bangkok – unfassbar eigentlich. Bleibt dran, ihr Lieben! Ich glaube, das könnte spannend werden…

Der Weg ist das Ziel…

Hi! Ich bin Peggi. Reisen haben in meinem Leben schon immer eine große Rolle gespielt. Und das nicht erst, seit die Mauer zwischen Ost und West 1989 fiel und dadurch auch uns sogenannten Ossis plötzlich die ganze (Reise)Welt zu Füßen lag. Ich hatte bereits das Glück die USA, Asien und weite Teile Europas und viele Ecken meiner deutschen Heimat bereisen zu dürfen. Morgen, am 31.01.2017 werde ich zu einer ganz besonderen Reise aufbrechen. Einer Reise, wie ich sie mir eigentlich nie erträumt hatte. Nach fast 20 Jahren in Köln habe ich meine Zelte dort abgebrochen, meine Habseligkeiten im knapp 600km weit entfernten Haus meiner Mutter untergebracht und werde nun für einige Wochen und Monate durch Asien reisen. Der Entschluss, dies zu tun liegt gerade einmal zwei Monate zurück. Manchmal muss man einfach „machen“.

Gründe für diese Entscheidung gibt es viele, der Auslöser jedoch war ganz klar Basti. Ein guter und langjähriger Freund, der mir im Oktober letzten Jahres erzählte, dass er wieder auf Reisen gehen möchte. Bereits vor einigen Jahren hatte er seine erste Weltreise – ebenfalls Resultat einer impulsiven, spontanen Eingabe hin folgenden Entscheidung – bestritten und das Reisefieber hatte ihn nun wieder gepackt. Ohne seinen Wunsch, einmal mehr die Welt zu sehen und zu bereisen, hätte ich mich nicht entschlossen, meinem Leben eine entscheidende Wende zu geben und mich mit Ihm auf den Weg zu machen.

Auf unserer Liste stehen Thailand, Kambodscha und Vietnam. Ein herrliches Abenteuer! Unser Flug nach Asien ist gebucht. Visa für Vietnam haben wir in der Tasche und die Übernachtung für die ersten Nächte in Bangkok ist gesichert. Mein Rucksack hat ein Fassungsvermögen von 50 Liter, was angesichts meines normalen Packverhaltens auf Reisen dem Volumen einer mittelgroßen Tupperdose gleicht. Ich bin selbst gespannt, wie ich damit zurecht kommen werde. Aber durch das eine oder andere Microadventure in Deutschland und Belgien gehe ich diese Herausforderung nicht völlig ahnungslos an. Ich würde mich freuen, wenn Ihr alle an meiner kleinen Challenge teilnehmt und fleißig meinen Blog verfolgt. Ich werde jetzt noch final meinen Backpack schnüren und versuchen, über die Entscheidung, welche Anzahl an Unterhosen nun die richtige ist, nicht den Verstand zu verlieren. Aber auch diese Hürde wird noch genommen, bevor ich morgen die Thai Airways Maschine besteige und nach 10,5 Stunden Flugzeit in der Stadt mit dem längsten (mit 169 lateinischen Buchstaben ist das tatsächlich allerhand) Ortsnamen der Welt ankommen werde. Stay tuned ;o)